Stabil in stürmischen Zeiten
Trotz Fachkräftemangel und Budgetdruck bleibt Jugend am Werk ein stabiler und attraktiver Arbeitgeber – mit klaren Werten, guten Rahmenbedingungen und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten.
Ein starker Arbeitgeber
Der Bedarf an Fachkräften im Sozialbereich ist ungebrochen, bei gleichzeitigen Budgetreduktionen der Auftraggeber*innen.
Susanne Anderwald-Kaiser, Leiterin des Personalmanagements bei Jugend am Werk Steiermark, blickt dennoch positiv in die Zukunft. Denn als Arbeitgeber steht Jugend am Werk für Stabilität, gute Rahmenbedingungen, eine klare, fachliche Haltung und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten. Und das kommt an.
Mitarbeitende werben
So wurden zum Beispiel allein 2024 über 23 Prozent der neuen Mitarbeitenden von bestehenden empfohlen. Das spricht für hohe Zufriedenheit und starke Identifikation mit dem Unternehmen. „Diese Rückmeldungen stimmen uns optimistisch und sind zugleich ein Ansporn, weiterhin attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen“, so Anderwald-Kaiser. „Wir wissen zum Beispiel, dass die Rahmbedingungen im Sozialbereich herausfordernd sein können. Deshalb bieten wir gezielt Unterstützung für die psychische Gesundheit unserer Mitarbeitenden an – von Workshops bis hin zu externer, anonymer Beratung. Das gehört bei uns zur betrieblichen Gesundheitsförderung.“
Breit aufgestellt
Mit über 160 Standorten steiermarkweit ist Jugend am Werk außerdem breit aufgestellt: „Das gibt uns Spielraum, um Mitarbeitenden etwa bei Kürzungen von Projektförderungen Anschlussperspektiven bieten und qualifiziertes Fachpersonal halten zu können – auch in schwierigen Zeiten.“ In vielen Bereichen ist Fachpersonal gleichzeitig nach wie vor sehr gefragt. Jugend am Werk spricht dabei bewusst Menschen mit Erfahrung an, die etwa knapp vor der Pension stehen: „Praxiswissen und Lebenskompetenz sind in der Sozialen Arbeit klar von Vorteil. So profitieren wir im Unternehmen von vielfältigsten Erfahrungsschätzen“, erklärt Anderwald-Kaiser.
Haltung, die wirkt
Im Recruiting spielt neben Rahmenbedingungen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten zudem die fachliche Haltung eine zentrale Rolle, wie Anderwald berichtet: „Der person-zentrierte Ansatz, den wir im Bereich Menschen mit Behinderung verfolgen, aber genauso die (neue) verbindende Autorität in unseren Leistungen für Kinder, Jugendliche und Familien und die Kompetenzorientierung in unseren arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, das macht uns für viele Jobsuchende interessant. Egal, ob sie gerade eine Ausbildung in entsprechenden Bereichen abschließen und moderne Methodiken der Sozialen Arbeit kennenlernen oder schon mehr Erfahrung haben.“
Leading Employer
Auch 2025 wurden wir von externer Seite in unserem Kurs bestätigt: So wurde Jugend am Werk etwa erstmals vom „Institute of Research & Data Aggregation“ als „Leading Employer“ ausgezeichnet. In einer umfassenden Analyse zu Arbeitgeberqualitäten konnten wir im Bereich „Recruiting Performance“ und „Culture and Values“ überzeugen. Zudem freuen wir uns über die erneute Prämierung als beliebter Arbeitgeber durch Kurier und das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF). Weitere Auszeichnungen, etwa als TOP-Arbeitgeber 2025 der Kronen Zeitung oder als einer der 250 „Top Female Workplaces“ Österreichs durch SHEconomy und kununu, bestärken uns in unserem Tun.
Erfolgreiche Joboffensive
Um Quereinsteiger*innen für die Begleitung von Menschen mit Behinderung zu gewinnen, haben das Arbeitsmarktservice Steiermark (AMS) und die Steirische Arbeitsförderungsgesellschaft (StAF) vor zwei Jahren gemeinsam mit Mitgliedsbetrieben der Sozialwirtschaft Steiermark eine Joboffensive gestartet (s. Erfolgsbericht 2023).
So wurden 60 neue Fachkräfte zum/zur Fachsozialbetreuer*in Behindertenbegleitung ausgebildet und die Kosten gemeinsam übernommen. Die Umsetzung des theoretischen Lehrgangs erfolgte über unser Weiterbildungsinstitut inbildung, die Praktika direkt in Betrieben der Sozialwirtschaft. 2025 haben 31 Fachsozialbetreuer*innen aus den ersten Durchgängen ihre Ausbildung abgeschlossen und stehen jetzt als Fachkräfte zur Verfügung. Einige haben bereits als Begleiter*innen bei Jugend am Werk gestartet. Eine Investition in die Zukunft, die sich auszahlt!